Manchmal kommt es anders…

27.09.2016

… vor allen Dingen, wenn man mit Pferden zu tun hat. So war es bei mir am vergangenen Wochenende. Eigentlich wollte ich mit Fiero in Darmstadt-Kranichstein Grand Prix und Kür reiten, aber ich bin nach dem Grand Prix abgereist. Zu Hause fühlte sich Fiero richtig gut an, aber schon am Mittwoch im Training in Darmstadt war er anders als sonst. Ich weiß, dass er sich am ersten Tag in fremder Umgebung manchmal noch etwas festhält, aber dieses Mal war es anders, ohne dass ich dieses ‚anders’ genau erklären könnte. Leider fühlte er sich auch am Donnerstag im Grand Prix noch merkwürdig an, als ob er sich nicht wirklich wohlfühlt. Also bin ich nach dem Grand Prix nach Hause gefahren. Ich wollte ihm nicht Unrecht tun, wenn ich ihn weiter reite. Das war auch gut so, denn am nächsten Tag zu Hause hat er zwei mal gehustet, also war die Entscheidung zu fahren genau die Richtige. Mein klares Ziel mit ihm ist das Louisdor-Finale in Frankfurt und darauf wollen wir uns möglichst optimal in Ruhe vorbereiten.
Die Youngster in Darmstadt: Valencia und Iluminati mit mir.

Außerdem hatte ich die fünfjährige Vitalis-Tochter Valencia mit in Darmstadt, damit sie auch schon mal etwas Turnieratmosphäre schnuppert. Sie war absolut brav und hat das im Training super gemacht. Hubertus (Schmidt) hatte auch noch den siebenjährigen Imperio-Sohn Iluminati dabei, den ich seit einiger Zeit bei ihm reite. Er sieht genauso aus wie sein Vater, aber er ist noch ziemlich grün. In Darmstadt hat er sich an der Longe einmal ausgebuckelt und war dann sehr brav und konzentriert. Mal sehen, wann ich ihn das erste Mal an den Start bringe.